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Lehrkraft mit zwei Schülerinnen beim Lernen

Lern-Schecks

für kommerzielle Angebote

Im Rahmen des Landesaktionsprogrammes haben die Schulen nachrangig die Möglichkeit, auf der Grundlage der Ergebnisse von Lernstandanalysen „Lern-Schecks“ an die Schülerinnen und Schüler bzw. deren Sorgeberechtigte auszugeben.

Ein „Lern-Scheck“ berechtigt die Schülerin oder den Schüler dazu, bei einem zugelassenen kommerziellen Anbieter insgesamt bis zu 32 Lerneinheiten à 45 Minuten für individuelle Förderung in einer Kleingruppe zu maximal 5 Personen in Anspruch zu nehmen. Dabei wird die Förderung in der Regel einmal wöchentlich in den Räumlichkeiten des Anbieters durchgeführt. Doppelstunden sind möglich.

Grundlage für die Durchführung eines Unterstützungsangebots durch Dritte ist die fachliche Eignung des Anbieters. Im Falle einer kommerziellen Einrichtung erklären die externen Partner ihre Bereitschaft zur Durchführung von Förderangeboten über ein Interessenbekundungsverfahren.

Hierfür führt das TMBJS ein fachbereichsbezogenes elektronisches Interessenbekundungsverfahren über das Thüringer Antragssystem für Verwaltungsleistungen (ThAVEL) durch. Neben den Daten des Anbieters sowie der Kursleiterinnen und Kursleiter müssen auch entsprechende Eignungsnachweise vorhanden sein und Qualitätskriterien erfüllt werden. Ein erweitertes Führungszeugnis, welches nicht älter als sechs Monate sein darf, muss vorgewiesen werden. Zudem sind Tätigkeitsbereiche (Landkreise und kreisfreie Städte) sowie ein Tätigkeitszeitraum anzugeben.

Die eingegangenen Interessenbekundungen werden im TMBJS geprüft. Bei erfolgreicher Prüfung und nach Abschluss einer Rahmenfinanzierungsvereinbarung wird der Interessent auf der Internetseite des Landesaktionsprogramms gelistet und kann seine konkreten Angebote über die dafür vorgesehene Plattform KURSE auf der Homepage des Landesaktionsprogramms abgeben.

Verfahren für Lernschecks für kommerzielle Anbieter

a) Verfahren für die Interessenbekundung für Anbieter bei Benutzung von Lern-Schecks

  1. Interessierte kommerzielle Anbieter bekunden über das Thüringer Antragsmanagementsystem für Verwaltungsleistungen(ThAVEL) ihr Interesse. (Registrierung erforderlich)
  2. Die Prüfung der Interessenbekundung auf Vollständigkeit und Eignung erfolgt im TMBJS.
  3. Bei erfolgreicher Prüfung wird die Interessenbekundung an das Staatliche Schulamt Westthüringen weitergeleitet. Die zuständigen Mitarbeiter nehmen Kontakt mit dem Anbieter auf.
  4. Es erfolgt der Abschluss einer Rahmenfinanzierungsvereinbarung zwischen dem Anbieter und dem Schulamt Westthüringen.
  5. Der Anbieter wird im Anschluss auf der Internetseite des Landesaktionsprogramms im Bereich „Kognitive Förderung --> Lern-Schecks“  gelistet.
  6. Zusätzlich können die Anbieter ihre Angebote auf der Plattform KURSE einstellen. (Registrierung erforderlich)
  7. Der Anbieter organisiert die Lern- bzw. Förderkurse in eigener Verantwortung und rechnet direkt mit dem Staatlichen Schulamt Westthüringen ab.  

b) Verfahren der Schulen bei Lern-Schecks für kommerzielle Anbieter/Angebote

  1. Die Schule führt eine Lernstandsanalyse durch.
  2. Die Schule stellt den Lern-Scheck (Vorlage im internen Bereich) mit dem Förderbedarf aus (Angabe des Kompetenzbereichs).
  3. Die Eltern erhalten den Lern-Scheck, um ihn einzulösen.
  4. Die Eltern wählen einen Anbieter passend zum Förderbedarf des Kindes aus. Die Schule kann ggf. zur Beratung hinzugezogen werden.
  5. Es kommen ausschließlich Anbieter, die das Interessenbekundungsverfahren durchlaufen haben und auf der Homepage des TMBJS gelistet sind, für das Förderangebot in Frage.
  6. Die Eltern beauftragen den Anbieter mittels Lern-Scheck zur Förderung des Kindes.
  7. Der Anbieter rechnet den Lern-Scheck beim Schulamt Westthüringen ab.

SCHULEN finden den Vordruck für die Lernschecks im internen Bereich dieser Seite.
Dafür bitte anmelden und unter "Dokumente für Schulen" den Lernscheck downloaden.

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